Minigolf A bis Z

Allgemeines

Minigolf - Millionen von Menschen versuchen sich Jahr für Jahr in diesem faszinierendem Spiel. Ob allein, mit Freunden oder mit der ganzen Familie - Minigolf bietet Ruhe und Entspannung genauso wie Geselligkeit und spielerischen Wettbewerb vom ersten Schlag an. Geschick, Konzentration und ein gutes Auge sind die wichtigsten Eigenschaften, über die ein guter Minigolfspieler verfügen muss, um den kleinen Ball mit möglichst wenig Schlägen im Zielloch verschwinden zu lassen. Das dies auch dem Ungeübten mit etwas Glück gelingt, hat Minigolf so beliebt gemacht. Traum eines jeden Minigolfers ist es, die 18 Bahnen mit 18 Schlägen zu meistern. Viele haben es schon geschafft, aber für viele geht der Traum nicht in Erfüllung.

Für die Ausübung des Sports gibt es keinerlei Altersgrenzen. Es gibt Einzel- und Mannschaftswettbewerbe für 8- bis 80-jährige Spieler. Die Klasse der über 55jährigen geht mit ebenso viel Ehrgeiz in ein Turnier wie die jüngsten Sportler im Deutschen Minigolf Verband. Die Mannschaftswettbewerbe gliedern sich von der Kreisklasse bis zur Bundesliga, die es sowohl bei den Männern und Frauen gibt. Die besten Minigolfer messen sich alljährlich bei Deutschen- Europa- und Weltmeisterschaften. Die deutschen Spieler- und Spielerinnen, ausgewählt vom Bundestrainer, bilden seit vielen Jahren die erfolgreichsten europäischen Teams.

Ausrüstung

Beim Minigolf benötigt man anders als beim Golfsport nur einen Schläger aber dafür verschiedene Bälle (Stückpreis ca. 12 Euro). Für den Anfänger reicht eine Grundausstattung für die Heimanlage. Langjährige Spieler haben oftmals weit über 100 Bälle. (siehe auch Bälle)

Beitrag

TSV Salzgitter Bahnengolfabteilung: Der Beitrag setzt sich aus dem Beitrag Hauptverein- + Spartenbeitrag 2 € zusammen.
Hauptverein monatl.: Jugendl/Schüler/ Auszubi/Zivildienst/Arbeitslos 9,00 € , Erwachsene 11,50 €, Ehepaare 20,00 €, Familien (ab 3 Pers.) 24,00 €

Bahnengolfsysteme

Es gibt folgende Systeme: Minigolf (Abteilung 1 (12 m lange Betonbahnen)), Miniaturgolf (Abteilung 2 (Eternitbahnen/TSV-Anlage), Cobigolf (Abteilung 3), Sterngolf (Abteilung 4) und Filzgolf

Bälle

An manchen Minigolfanlagen bekommt man als Freizeitspieler nur einen einzigen Ball, besser ausgestattete Anlagen geben ihren Gästen mehrere Bälle mit, die sich in ihren Eigenschaften deutlich unterscheiden (auf unserer Anlage befindet sich der dazugehörige Ball an jeder Bahn). Tatsächlich kann ein Minigolfer unter vielen hundert von verschiedenen Bällen auswählen, die im Handel angeboten werden. Sie unterscheiden sich in der Sprunghöhe,(aus 1Meter Höhe zwischen 0 und 85cm; in der Härte, in der Oberfläche (glatt oder rau), im Durchmesser (37-43cm) und im Gewicht 35g bis 200g). Einen lackierten Ball mit glatter Oberfläche setzt man vorzugsweise bei schönem trockenen Wetter ein, bei Regen und Nässe eher einen mit rauer Oberfläche. Ein rauer Ball hat auch den Vorteil, dass er mit einem großen Ausfallwinkel von der Bande abgeht (man sagt dann, dass er "gut bandet").Die Sprunghöhe des Balls erkennt man, wenn man ihn einmal auf einer glatten, harten Oberfläche aufspringen lässt. Kommt er fast wieder zurück spricht man von einem "schnellen Ball", kommt er nicht allzu hoch hat man einen "langsamen Ball" und bleibt er gar am Boden liegen, dann ist es ein "toter Ball". Auch das Gewicht spielt eine Rolle: leichtere Bälle können insbesondere bei Wind ungünstig beeinflusst werden, schwere Bälle haben ihre Tücken beim genauen Abschlag mit der gewünschten Schlagstärke. Wo nun welcher der vielen Bälle eingesetzt wird, das kann von Anlage zu Anlage verschieden sein. Am besten man fragt einen erfahrenen Vereinsspieler, der die Anlage genau kennt.

Geschichte

Die ersten minigolfähnlichen Bahnen wurden in den 20er-Jahren in Großbritannien und den USA gebaut und hatten rasch Erfolg bei Leuten, denen das "große Golf" zu teuer oder zu erlesen war. Auch in Deutschland gab es in dieser Zeit die ersten Plätze ohne jede Normierung und damit noch nicht für den Sportverkehr tauglich. Der Schweizer Paul Bogni hatte dann 1951 die Idee, solche Anlagen zu normieren und ließ sein System unter dem Namen „Minigolf" patentieren. Die 18 Bahnen waren so konzipiert, dass sie mit Glück und Geschick mit einem Schlag bewältigt werden konnten. Weitere normierte Systeme folgten und so war der Siegeszug des Minigolfspiels nicht mehr aufzuhalten. In Deutschland haben zu Beginn der 60er Jahre Minigolfer die ersten Vereine gegründet, um das Spiel zu einem Sport werden zu lassen. Um den Unterschied zwischen Freizeitbeschäftigung und Sport zu verdeutlichen, nannten sie den Wettkampfsport "Bahnengolf". Die Gründung des Deutschen Bahnengolfverbandes (DBV) am 1.10.1966, der wenig später in den Deutschen Sportbund aufgenommen wurde, schaffte dann die Möglichkeit eines geregelten überregionalen Spielverkehrs in Deutschland. Heute laden weit über 4000 Anlagen in Deutschland ein.

Minigolfsportabzeichen

Minigolfsportabzeichen in Bronze: Aller Anfang ist leicht! Zuerst spielt man 2 Anfangsrunden, und die Ergebnisse werden aufgeschrieben. Nun werden einige Durchgänge trainiert, Unterstützung gibt es dabei von Vereinsmitgliedern (auch an die Spiel- und Turnierregeln denken!) - so lange, bis sich das Gefühl einstellt: „Jetzt kann ich es packen!“ Dann wird es spannend: Die nun folgenden beiden (Prüfungs-) Runden müssen besser sein als die Anfangsrunden, um das Minigolfsportabzeichen in Bronze zu bekommen. Klappt das nicht gleich auf Anhieb – kein Problem: Man darf in diesem Fall noch eine Runde spielen, für die die schlechtere der beiden Prüfungsrunden gestrichen wird!
Minigolfsportabzeichen in Silber: Voraussetzung dafür ist das Erreichen des Sportabzeichens in Bronze. Nun muss man noch gezielter trainieren, Fehler möglichst abstellen und lernen, auch schwere Bahnen kontrolliert und erfolgreich zu spielen. Erfahrene Vereinsspieler, noch besser aber ausgebildete Trainer müssen natürlich auch dabei die notwendige Unterstützung leisten, damit das Unternehmen erfolgreich sein kann. Empfohlen wird insbesondere ein individuelles Stufentraining sowohl für Assbahnen als auch für Bahnen, an denen sich besondere Schwierigkeiten zeigen. Innerhalb von 5 Prüfungsdurchgängen muss in mindestens 2 Runden eine Schlagzahl erreicht werden, die je nach Schwierigkeit des Platzes vom ausrichtenden Verein festgelegt wird. Auf dieser Stufe sollte dieses Ziel nicht zu hoch angesetzt sein, um die Motivation zu erhalten. Prüfungen, die nicht erfolgreich sind, dürfen beliebig oft wiederholt werden (gilt auf jeder Stufe).
Minigolfsportabzeichen in Gold: Die Anforderungen werden höher – nach dem Erreichen des silbernen Abzeichens und weiterem intensivem Training unter Anleitung kommt die Krönung: Innerhalb von 5 Prüfungsdurchgängen muss in mindestens 2 Runden wieder eine vom Ausrichter festgelegte Leistung erreicht sein. Hier sollte man nun die Schlagzahl festsetzen, die dem Erwerber die Turnierreife bescheinigt.

Spielidee

Unter Berücksichtigung einiger Regeln (siehe Menupunkt die wichtigsten Regeln) müssen die Hindernisse überwunden werden und der Ball das Zielloch erreichen. Wem das mit einem Schlag gelingt, der hat ein As geschlagen. Schafft man es nicht in der vorgeschriebenen Anzahl von sieben Schlägen einzulochen, hat man einen Otto gemacht (ital. Acht). Sieger im Wettkampf ist der Spieler, der die wenigsten Schläge benötigt.

Training

Richtiges Training ist die Vorraussetzung für ein erfolgreiches Spiel. Hier lernt man u.a. durch erfahrene Vereinspieler oder Trainer verschiedene Schlagvarianten anzuwenden um den Ball mit Effet zu spielen oder einfach geradeaus durch schmale Hindernisse. Wie zeitaufwendig trainiert wird kommt auf den Einzelnen an. Während der Anfänger überwiegend auf der Heimanlage trainiert findet das Training für den aktiven Spieler überwiegend auf anderen Anlagen vor Turnieren statt.

Turniere

Für den eifrigen Spieler vergeht fast kein Wochenende ohne Turniere. Hier gibt es Punktspiele, Pokalspiele und Ranglistenturniere (Qualifikation zur DM). In den letzen Jahren haben Spieler des TSV Salzgitter immer die Qualifikation zu Deutschen Meisterschaften erreicht.

Wintermonate

In den Wintermonaten kann in Celle und Göttingen in der Halle trainiert werden. Auch in den Wintermonaten finden Turniere statt.

Liste wird ständig weitergeführt!